...ja so ist es, nach meinem ersten Klinikaufenthalt, ging es ein Jahr lang gut. Und dann kam der Rückfall, 49kg ... zu viel ... zu dick ... zu fett ... Nun habe ich die 46,2kg erreicht und freue mich total. Mit 45kg will ich mich mit einem Buch belohnen welches weiß ich noch nicht aber so lange es nichts Essbares ist. Über meine Ziele mache ich aber noch mal einen ganz eigenen Post. Eigentlich wollte ich hier schreiben wer ich bin und weshalb ich wieder diese Art von Blog in mein Leben rufen will. Jetzt fang ich aber mal ordentlich an mit Guten Tag und allem.
Hallo, ich bin Juno beziehungsweise *piep*, meinen Namen möchte ich hier nicht preisgeben, weil man nie weiß ob die zukünftige Chefin oder sonst irgendwer das ließt und sich denkt *Hey, die kenne ich doch*. Also Juno... 15Jahre, pro ana & pro mia (versuche aber keinen dazu zu bringen die selbe Einstellung zu haben) Veganerin, aktives Mitglied der Erde🌍, welches Versucht die Umwelt, Gesellschaft und den anderen Müll zu verbessern. Ich wurde am 14.06.2015 in die Notaufnahme gebracht nach einem Suizidversuch. Zwei Tage auf der Intensivstation und dann, sofort in die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Es hat geholfen... ein bisschen, vielleicht waren es auch nur die neuen Freunde die einem beim Aufbauen des fehlenden Selbstbewusstsein geholfen haben. Wenn ich ehrlich bin ich weiß es nicht, im Endeffekt stand für mich nur fest mir gehts besser. Also bin ich voller Glücksgefühle und leichter Trauer meine neuen Freunde, mit denen ich Tag und Nacht zusammen gelebt habe, nun vielleicht ein letztes mal zusehen (so war es zum Glück nicht). Ich war draußen konnte machen was ich wollte, außer natürlich all die Sachen die man nicht darf laut BGB, JuSchG und und und. Aber das war mir klar ich hatte auch vor mich dran zuhalten. /Da ran gehalten habe ich mich nicht ganz, da ich rauche und das nicht nur als Passivrauchen sondern als Aktivraucher. Neue Lungen werde ich nie haben, aber dafür Erinnerung an meine verkorkste Jugend/ Dann werde ich beim Raucherhustenanfall die Narben an meinen Armen wieder sehen die mit 20 Jahren immer noch nicht verblichen sind. Mir werden Morgens und Abends beim Zähneputzen die Erinnerungen an meine "Jugendliche"-Bulimie zurück kommen. So haben sich 4 Traurige Jahre in mein Leben, meinen Körper und meine Seele eingespeichert.
Ich weiß nicht ob ich es mit Fassung trage, aber ich habe mir vorgenommen offen mit dem Thema um zugehen wie eine Grippe oder so. Wenn man es aus einer anderen Perspektive sieht, sind Depressionen, Magersucht, Bulimie und alle anderen Psychischen Erkrankungen doch nur wie ne Grippe die langsam Angeschlichen kommt und wenn sie sich dann in vollen Zügen verbreitet hat muss man sich wieder erholen und dass dauert schon ein bisschen.
Gute Besserung an alle die eine Grippe haben und noch einen wunderschönen Abend.🌅